Projektpartner in Deutschland

Informationen über die deutschen INTENSE Partner


BEF Deutschland

Baltic Environmental Forum Deutschland e.V. wurde 2003 als nicht-gewinnorientierter eingetragener Verein und ist ein Mitgliede der BEF Gruppe. In gemeinsamen Projekten in der BEF-Gruppe bringt BEF Deutschland die Kontakte zu deutschen Experten für den Wissenstransfer nach Osteuropa ein. Darüber hinaus leitet BEF Deutschland auch Projekte in der Managementrolle. Inhaltlich leistet BEF Deutschland zu Energie- und Verkehrsthemen eigene Expertise, methodisch zu qualitativen und quantitativen Fragestellungen. Im INTENSE-Projekt übernimmt BEF Deutschland die Leitung des Arbeitspaketes zu Kommunikation mit der Bevölkerung zum Thema Energie und wird ebenso die Bedarfsanalyse für Trainings im Arbeitspaket Qualifizierung übernehmen. BEF Deutschland ist der INTENSE-Koordinator für Deutschland.

Energie- und Umweltzentrum am Deister e.V. (e.u.[z])

Das Energie- und Umweltzentrum am Deister e. V. (e.u.[z.]) ist eine der führenden Organisation in Deutschland zum Thema Energieeffizienz und erneuerbare Energiequellen für und in Gebäuden. Seit seiner Gründung 1981 ist es stetig gewachsen. Zu den Hauptaufgaben des Energie- und Umweltzentrums zählen Handwerkertrainings, Qualifizierung von Behördenmitarbeitern, Grundeigentümern und die Arbeit mit Schulen zu verschiedenen Energiethemen, wie beispielsweise Luftdichtheit, blower-door-Messungen, Niedrigenergie- und Passivhäuser, Ventilation. Das e.u.z. bietet Trainings, Seminare und Workshops zu Sanierung und Baupyhsik an, sowie Kurse für Gebäudemanager und Hausmeister von Wohngebäuden und öffentlichen Gebäuden.

Auf dem Gelände der Organisation gibt es ein Trainingszentrum und ein Ausstellungszentrum in dem verschieden Konstruktionsmethoden vorgestellt und praktische Übungen mit den Teilnehmern durchgeführt werden kann. Das Haupthaus, sowie das benachbarte Gästehaus sind ebenso für Anschauungszwecke saniert worden.

Für mehr als 15 Jahre trägt das e.u.z. das jährliche “BlowerDoorSymposium” welches 2006 erstmals auf europäischer Ebene stattfand.

Die Organisation hat auch die Qualitätssicherung für alle Passivhäuser durchgeführt, die im Rahmen der Expo 2000 in Hannover-Kronsberg erbaut wurden.

Auraplan, Hamburg

Das unabhängige Architekturbüro Auraplan wurde 2004 in Hamburg von drei Kollegen gegründet, die sich in ihrer Arbeit der energetischen Sanierung bestehender Gebäude und der Errichtung von Passivhäusern widmen. Darüber hinaus beschäftigt sich Auraplan mit der Planung von Wohngebieten, insbesondere mit der Planung autofreier Wohngebiete. Die Mitarbeiter von Auraplan sind gut mit ihren anderen deutschen Kollegen vernetzt und haben Erfahrung in der Organisation öffentlicher Veranstaltungen und Bürgerbeteiligung im Rahmen der Planung solcher Wohngebiete. Auraplan hat Erfahrung mit Trainings und Wissenstransfer in Seminaren und Workshops.

Stadt Münster

Die Stadt Münster, in Nordrhein-Westfalen gelegen wird im INTENSE-Projekt durch die Mitarbeiter des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz vertreten. Während der letzten Jahre war Münster eines der herausragendsten Vorbilder dafür, wie man Energieeffizienzmaßnahmen in die Praxis umsetzen kann. Das Amt mit seinen über 200 Mitarbeitern ist für die Erhaltung und Pflege der Grünflächen und anderer Aktivitäten zuständig. Die Stadt hat eine langjährige Erfahrung mit dem Thema Energieeffizienz und innerhalb des Klimaschutzes hat es Priorität. In den letzten 10 Jahren wurde die Stadt Münster mehrfach ausgezeichnet, so zum Beispiel 2006 als es zur Klimaschutzhauptstadt Deutschlands ausgezeichnet wurde (wie schon 1997). Andere Auszeichnungen waren bspw. der Climate Star of the Climate Alliance (Klimabündnis e. V.) im Jahre 2004 oder der European Energy Award Gold im Jahr 2005.

Münsters Erfahrung im Energiebereich reicht von rechtlichen Fragestellungen um Energiesparen auf Gemeindegebiet umsetzen bis hin zu Infokampagnen. Die Leitlinien energiegerechter Siedlungsplanung lassen sich in Münster an zahlereichen guten Beispielen besichtigen. Das in Münster dafür zuständige Amt unterhält ein weites Netzwerk an Kontakten zu verschiedenen Organisation.

Stadt Frankfurt am Main

Die Stadt Frankfurt mit seinen 650.000 ist ein Vorreiter in Sachen Energieeffizienz in Deutschland. Im Jahr 2005 wurde die Stadt mit dem Climate Star der Climate Alliance, insbesondere für die Förderung von Kraftwärmekopplung ausgezeichnet. 2006 belegte die Stadt den 6. Platz beim Wettbewerb zur Klimaschutzhauptstadt Deutschlands.

Frankfurt ist gut in das europaweite Energie-cités-Netzwerk integriert und ist ebenso Teil des Städtenetzwerks Climate Alliance. Es unterhält ausgezeichnete Kontakte zu lokalen, regionalen und nationalen Behörden, darüber hinaus zu Architekten und Handwerkern, die durch verschiedene Kampagnen und Aktivitäten zur Reduktion der CO2-Emission im Gebäudebereich von 25% verglichen mit 1990 beitragen.

Frankfurt entwickelt aktiv Konzepte zur intelligent Energieversorgung und zur energiegerechten Stadtplanung, und arbeitet ebenfalls in Projekten von europäischer Reichweite mit. Darüber hinaus hat das Energiereferat in der Vergangenheit bereits Erfahrungen mit Öffentlichkeitskampagnen gesammelt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frankfurt über einen umfassenden Erfahrungsschatz verfügt, angefangen von rechtlichen Fragestellungen, über die Demonstration von guten Beispielen, Austausch von Know-how in der Stadtplanung bis hin zu Bereich Öffentlichkeitsarbeit.